Modalverben konjugieren, Regeln, Beispiele, Deutsch Video

Sie lernen hier mehr über das Modalverben konjugieren in der Deutsch Grammatik. Weiterhin lernen Sie die Regeln und erhalten Beispiele zu den fest definierte Verben in der deutschen Sprache. Es handelt sich hierbei um die Verben: können, dürfen, müssen, mögen, sollen und wollen, welche unten im Video noch konjugiert werden.

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Deutsch Grammatik – Modalverben konjugieren, Regeln, Beispiele

Modalverben Regeln und Beispiele

In der Regel bedarf es bei der Satzbildung eines weiteren Verbes, dem sogenannten Vollverb, da das Modalverb nur den Inhalt einer Aussage ändert. Das Vollverb, wird in der Regel im Infinitiv, also in seiner Grundform verwendet. Ein sogenannter Modalsatz beschreibt nicht direkt einen realen Sachverhalt, sondern gibt Auskunft darüber, ob etwas notwendig, erwünscht oder möglich ist.

Beispiel inklusive Erklärung der Modalität

Sie lernen hier die Regeln anhand von Beispielen der einzelnen Modalitäten kennen für die einzelnen Verben: können, dürfen, müssen, mögen, sollen und wollen.

Dürfen – Beschreibt die Erlaubnis

Beispiel: „Jennifer darf arbeiten gehen“. Das Verb „dürfen“ beschreibt hier die Erlaubnis, dies oder jenes zu tun. Im negativen Sinne drückt es ein Verbot aus.

Müssen – Notwendigkeit besteht

Beispiel: „Jennifer muss arbeiten gehen“. Das Verb „müssen“ drückt aus, dass eine Notwendigkeit besteht, gewisse Dinge zu tun.

Können – Möglichkeit besteht

Beispiel: „Jennifer kann arbeiten gehen“. Mit dem Verb „können“ wird ausgedrückt, dass die Möglichkeit besteht etwas zu tun. Im negativen Sinne ergibt sich, dass die Möglichkeit etwas zu tun nicht besteht.

Mögen – Tätigkeit wird gerne gemacht

Beispiel: „Jennifer mag arbeiten gehen“. Mit dem Verb „mögen“ wird aufgezeigt, dass jemand eine Tätigkeit gerne macht.

Sollen – Aufforderung ohne Zwang

Beispiel: „Jennifer soll arbeiten gehen“. Das Verb „sollen“ beschreibt die Aufforderung, etwas zu tun, ist jedoch kein Zwang.

Wollen – Eigener Antrieb besteht

Beispiel: „Jennifer will arbeiten gehen“. Mit dem Verb „wollen“ wird ausgedrückt, dass jemand aus eigenem Antrieb einer Tätigkeit nachgeht. Ein Zwang besteht hier nicht.

Die Aussage des Satzes wird durch die Modalverben komplett verändert, da es ein großer Unterschied ist, ob man etwas muss oder etwas darf. Das Modalverb wird daher dazu genutzt, um einen Zustand zu beschreiben und eine Modalität festzulegen.

Auswirkung auf das Vollverb in der Umgangssprache

Umgangssprachlich wird das Vollverb häufig weggelassen, wenn der Satz selbsterklärend ist.

Beispiel:

  • Willst du auch eine Wurst (essen)?
  • Kannst du Englisch (sprechen)?

Die Modalverben gehören zu den wichtigsten Verben in der deutschen Sprache, da sie die Logik eines Satzes maßgeblich bestimmen. Modalverben sind daher auch in anderen Zeitformen und passiv zu verwenden. Somit ist sichergestellt, dass in jeder Zeitform die Logik des Satzes korrekt bestimmt werden kann.

Video zum Thema Modalverben konjugieren

In diesem Deutsch lernen Video erfahren Sie mehr zum Thema Modalverben bzw. wie Sie diese konjugieren. Sie lernen die Konjugation folgender Modalverben im Präsens sowie im Präteritum kennen: dürfen, können, mögen, müssen, sollen und wollen.

Die Modalverben in der Deutsch Grammatik im Präsens und Präteritum

Weiterhin vielen Dank für dieses Video an LanguageSheep.

Weitere Infos

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